Опубликовано: 10 февраля 2011
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Religo.ru

Die Verfilmung des ersten Buchs aus der Serie über den «ganz einfachen Jungen» Harry Potter in der Welt der Muggel und der Zauberei zeichnete den Anfang einer neuen Welthysterie. Jetzt weiß jeder Junge – auch wenn er die Bücher nicht gelesen hat - , wer Muggel sind und wessen Name nicht genannt werden darf. Die neue Subkultur der kleinen Magier hat ein solches Maßstab angenommen, dass der Vatikan sich ernstlich angefangen hat Sorgen zu machen, ob nicht die Bücher Rowlings die christliche Grundlage in den ungefestigten Seelen verunstalten.

Ein Film, der eine ganze Welle Hollywoodremakes japanischer Horrorfilme erzeugte. Welche Kultur noch hätte der Westen auf der Suche nach Inspiration und Wunsch sich erschrecken zu lassen aufsuchen können? Eine Mischung aus Volksvorstellungen und Sinto (jap. Religion) brachte eine unikale Welt der Geister und Dämonen, einzigartige Praxis der Bereinigung des Alls und Besänftigung der in unserer Welt «steckengebliebenen» Seelen, hervor. Die japanischen Filme lassen durch ihre Realitätsnähe erschaudern. Ihnen allein bleibt es vorbehalten die modernen Technologien mit den uralten Ängsten zu vermischen. Hollywood konnte leider diesen «Zauber» nicht ganz überbringen, indem er einem kleinen Mädchen die Gelegenheit gab, auf recht «westliche Art» zu töten, und den Horrorgenre mit neuem Mystizismus anzustecken.

In der Epoche, wo Plastik, Kreditkarten und Computertechnik dominieren, fühlt sich die Menschheit noch nie so von der Realität abgesondert wie jetzt. Kein Wunder, das der neue Zion und der neue «Erretter», die von Waсhowski Brüdern der Welt präsentiert worden sind, in einem Augenblick die Herzen eines Millionenpublikums erobert haben. Das letzte Teil der Trilogie beendete die Spannungsfolter der treuen Fans: wir sind keine «Akkus» für die Maschienen, Neo ist wirklich der Außerwählte, und «Herzlich willkommen in die reale Welt!». Die Dekoration wechselt, doch der Held muss sich wieder für das Wohl der Menschheit opfern; wie es in einem Lied heißt: «Damals Jesus, heute schenkt mir Neo die Hoffnung». Der Erfolg von «Matrix» hat gezeigt, dass das Massenkino nicht nur eine Quelle der Unterhaltung sei, sondern ein Fundament der Bildung einer Weltansicht.

Das Regiedebüt Mel Gibsons ward eines der skandalösesten und blutigsten Verfilmungen eines Bibelsujets. Indem er sich das Ziel setzte die Leiden des Erretters möglichst realitätsnahe überzubrigen, hatte der Hollywoodschauspieler, nach Meinung vieler, «ein wenig» übertrieben. Große Diskussion weckte der «Antisemitismus» des Regisseurs, wessen ihn die Vertreter judischer Gemeinden beschuldigten. Ungeachtet dieser Tatsache gab auch viele positive Reaktionen und kostenlose Vorführungen, die von den christlichen Gemeinden überall in der Welt organisiert worden sind. Manchen mag eine solche Form der Ausbildung modern erscheinen, doch es gab in den Kinos wirklich Menschen, die nicht wußten, wie die Geschichte ausgeht.

Die erste Serie [od. Film] der Verfilmung eines herausragenden Zyklus der Fantasy-Bücher für Kinder «Chroniken der Narnia» von Clive Staples Lewis. Der christliche Background verbunden mit grichischer, römischer Mythologie und englichen Volkerzählungen erzeugen eine wunderbare Welt – Narnia, eine Welt unaufhörlichen Kampfes des Guten mit dem Bösen. In der Mitte des Sujets steht der Löwe Aslan – recht durchsichtiges Abbild Christi, das nicht nur sich selbst opfert, sondern auch aufersteht, indem es der Welt die Möglichkeit schenkt das Böse zu besiegen. Der Film erhielt Anklage wegen rassistischer und sexistischer Inhalte, doch gleichzeitig wurde er eines der populärsten christlichen Märchen über «das Klare, Gütige und Ewige» in der Geschichte des neuen Jahrzehnts.

Nur wenige Filme wurden von den christlichen Kirchen so rege und einmütig besprochen. Die Ursache dafür ist, dass der Roman, auf Grundlage dessen der Film aufbaut, beinahe wie ein Geschichtsbuch angesehen worden ist, wie eine Offenbarung, die von einer «Wahrheit» erzählt, die Jahrhunderte von der Kirche verborgen wurde. Und obwohl das Buch eine ganze Menge faktischer Fehler enthielt, die Theorie des Autors recht zerbrechlich war – und sogar nicht Neues erzählte, - begannen Wissenschaftler, christliche Gelehrte und eine ganze Menge verschiedener Enthusiasten überall auf der Welt diese Theorie zu widerlegen und heftig zu verurteilen. Was auch der Grund für das stürmische Interesse an der Verfilmung des Buchs gewesen ist. Im übrigen, populär ist auch die Meinung, dass der nächste Film, die Verfilmung von Dan Browns Roman «Illuminati», - faktisch eine öffentliche Entschuldigung bei der Katholische Kirche sei.

Die Ärzte haben wieder Gott gespielt und die Folgen sind verheerend: beinahe die ganze Bevölkerung des Planets mutierte zu blutrünstigen Monstern. Sujet gleicht den üblichen Zombie-Filmen. Das letzte Jahrzehnt widmete eine besondere Aufmerksamkeit den lebenden Toten: aus den träge daherschlendernden, nach Hirnmasse suchenden Leichen verwandelten sie sich in schnell sich bewegende und recht gut organsierte Jungs (bzw. Mädchen), die durchaus für menschliche Gefühle fähig sind. Signifikant ist die Tatsache, dass der Film sich von dem Roman unterscheidet (Achtung, jetzt kommt die Offenbarung!): wenn im Buch die neue Gesellschaft, die vom Virus angesteckten Zombies, den letzten Menschen ermordet und auf dem Planeten herrscht, so bietet uns der Regisseur des Films Hoffnung, «das verheißene Land» und einen Helden-Erretter der Menschheit.

Die Dreiecksbeziehung des Vampirs Edward, der Schülering Bella und des Werwolfs Jacob hat kein Mädchen auf diesem Planeten kaltgelassen. Plötzlich hat eine amerikanische Hausfrau die Liebe der Welt zum Infernalischen wiedererweckt, die, so scheint es, seit den Zeiten von «Dracula» (Francis Ford Coppola), erkaltet ist. In Wahrheit, präsentiert S. Meyer ein lebloses blutsaugendes Tier aus kalten Grüften als einen 17jährigen in der Sonne glänzenden schönen Jüngling. In dem Film sehen wir das Ergebnis einer langen Transformation, welche die Gestalt des Vampirs in der westlichen Kultur erlebte: das Fremde heißt jetzt nicht unbedingt böse. Die heterologen Elemente der Kultur bekommen nicht nur das Recht auf ihre Existenz, sondern werden sogar zu Objekten der Begierde.

Die Geschichte ist einfach, alt und schön, wie die Welt; und ganz im Sinne von New Age. Schon am Anfang weiß der Zuschauer, dass die «Unsrigen» gewinnen. Doch die «Unsrigen» sind ein Volk des Stammes Na'vi, und nicht die Auftragsarmee, die unschwer an die US-Armee erinnert, die in den amerikanischen Blockbustern irgendein Volk gemäßt der üblichen Vorgehensweise «befreit». Cameron schenkt uns noch einen Fantasieleitfanden, wie man ein neues Wesen wird, ein vollkommenes Wesen; und sein Held wird nicht nur geistlich wiedergeboren, sondern bekommt noch einen neuen Leib, im Grunde «die Menschheit» verratend. Der Regisseur hat bei der Beschreibung der Religion der Einwohner des Planets Pandora auf sich Anschuldigungen wegen Propaganda des Pantheismus und Neoheidentums gezogen, und erzeugte eine Begeisterungswelle nicht nur an der fantastischen Welt des entfernten Planeten, sondern auch an den diesseitigen Analogien.

Noch nie zuvor kam es jemandem zu, so viel zwischen Wahrheit und Hirngespinst, zwischen Traum und Realität, an der Grenze zum Wahnsinn umherzuirren, wie dem Helden, der von Leonardo DiCaprio gespielt wird. In dem Film beschäftigt er sich mit dem Diebstahl und der Einpflanzung der Ideen. Und eben sie – die Ideen – sind das aller wertvollste Eigentum und die aller mächtigste Waffe. Der Westen baut Luftschlösser und quält sich, indem er sieht, wie sie zerfallen. Der Regisseur macht einen Vorschlag in das Wesen des Menschen selbst vorzudringen, zu den Ufern des Unterbewußten, um zu sehen, wie die Ideen entstehen. Von der Verirrung in den Träumen Anderer retten die Helden persönliche «Fetische», kleine Gegenstände, welche die Realität des Geschehens bestimmen. Und eben dieser «Fetisch» bestimmt letztenendes das Schicksal der Hauptfigur des Films.
An der Pforte in eine neue Epoche, zu Beginn des neuen Jahrtausends träumen die Menschen davon, wie sie nach Pandora gelangen und zu der «Großen Mutter» zurückkehren können, seufzen zusammen mit den Vampiren und Werwölfen, und zwar nicht mit dem üblichen Schrecken, sondern in süßer Sehnsucht. Seit zehn Jahren lösen die supererfolgreichen Hollywood Filme in den fantastischen Welten die Probleme: hiesiger – unbekannter, irdischer - fremder, menschlicher – übermenschlicher; doch in der Wirklichkeit quält sich nur die westliche Welt und erstickt bei den Versuchen hierfür einen Lösung zu finden. Die Antwort liegt, wie immer, in der Zukunft, obwohl die Massenkultur bereits eine ganze Reihe von Ideen dargeboten hat.
Источник
Religo.ru
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